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MY Rasmus auf Sommertörn 2012

Am 20.07.2012 beginnt der diesjährige Sommertörn der MY Rasmus. Die MY Rasmus wurde zunächst vom Heimathafen Seelze nach Haldensleben durch Siggi H mit Ehefrau gefahren. Dort wurde die MY Rasmus am Mo 23.07. um 10,30h für 5 Tage von der zweiten Crew Friedhelm S. und Fritz-E. S übernommen.


Nach Zugankunft, Taxifahrt zum Yachthafen und Einkauf ging die Fahrt auf dem MLK Richtung Ost: Die wegen der Kanalbauarbeiten eingerichtete 'Regelungsstrecke' zwischen Haldensleben und dem Wasserkreuz Magdeburg wurde problemlos durchfahren. Nach dem Wasserkreuz Magdeburg erwartete uns auch an der Schleuse Hohenwarthe keine Wartezeit. Nach dem Verlassen des MLK und passieren der Schleuse Niegripp fuhren wir am Frühnachmittag auf die Elbe Richtung Nord flußabwärts. Mit ca. 4km/h setzendem Strom erhöhte sich unsere Geschwindigkeit so, daß wir nach weiteren 3 Stunden um 18h im Hafen der Wassersportfreunde Tangermünde festmachen konnten.

Bei einem  'Kuhschwanz-Bier' (Spezialität in Tangermünde) und einem leckeren Essen in einer urigen Kneipe vor der Kirche Tangermünde klang dieser Tag mit hochsommerlichen Temperaturen und vielen neuen Eindrücken aus.

Das Fahren auf der Elbe glich einer 'Slalomfahrt' entsprechend der aufgrund der Wassertiefen ausliegenden Tonnen in Zusammenhang mit den Uferbaken: auf den 45 Fluß-km wurde dementsprechend zigmal das Ufer gewechselt: die 'großen' Wassertiefen um die 3m sind in den Flußkurven an den Außenbögen vorhanden. Diese Fahrweise muß unbedingt beachtet werden, um nicht aufzulaufen, vor allem bei niedrigeren Wasserständen.


Am Di ging es weitere 35km flußabwärts bis zur Abzweigung in den Schleusenkanal auf die Havel bei Havelberg, unserem heutigen Etappenziel. Ein defekter Bowdenzug zwischen Gashebel und Maschine bescherte uns noch bei der Ausfahrt aus der Abstiegeschleuse bis zum nahen Yachthafen Havelberg eine Schleppfahrt: die dänische MY-Crew von der 'Mary' aus Praesto (Fakse Bucht) schleppte uns ein (wir bedankten uns mit einer Flasche Wein), der Mechaniker reparierte die Angelegenheit innerhalb des Nachmittags.

Der Stadtrundgang führte uns durch die auf einer Insel gelegenen Gassen der Innenstadt zum Mittelpunkt, dem Marktplatz. In einer der Gassen entdeckten wir ein noch renovierungsbedürftiges Haus, das seinerzeit entsprechend einer noch vorhandenen Reklame eine 'HO Gaststätte & Hotel' war.

Der Abend klang nach einem Essen im Restaurant am Hafen aus.


Heute (Mi) ging nun die Fahrt auf der Havel flußaufwärts (mit Gegenstrom) Richtung Rathenow, dem anvisierten Etappenziel: naturbelassene Ufer mit Schilf, auffällig vielen abgestoebenen Bäumen und unzähligen vielen Wasservögeln begleiteten unsere gemütliche Fahrt über ca. 40km. 2 Schleusungen boten ebenso eine Abwechslung wie ein Abstecher durch die Hohennauener Wasserstraße in den Hohennauener See, eine Wassersportoase kurz vor Rathenow.

Am alten Yachthafen sind nur wenige Liegeplätze für Gastlieger vorhanden; dafür lädt das direkt nebenliegende Restaurant/Hotel zum Verweilen mit gutem Essen ein. 


Am Donnerstag ging die Fahrt auf der Havel weiter Richtung Brandenburg. Nach ca. 30km wird die nunmehr seenmäßig ausgebildete Havel erreicht. Der Wassersport spielt hier auch touristisch eine wichtige Rolle: Marinas, Rastplätze und sonstige Liegestellen sind in immer kürzeren Abständen am Ufer vorhanden, der Sportbootverkehr nimmt markant zu.

Am frühen Nachmittag erreichen wir Brandenburg, fahren durch den alten Stadtkanal, dann auf den Elbe-Havel-Kanal und in die am Stadtrand von Brandenburg liegende 'Schoner-Wehr-Marina'; hier befindet sich auch eine Tankstelle zum Diesel-Bunkern.

Nach einem netten Abend in der Marina-angegliederten Gaststätte, einem letzten Abend/Nacht an Bord und dem Aufklarieren der MY Rasmus verlassen wir am Fr-Mittag nach 4 erlebnisreichen Tagen Brandenburg per Zug Richtung Hannover.


feS


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